Flottmann-Hallen Herne

Skulpturenpark
Viele Künstlerinnen und Künstler, die in den Flottmann-Hallen ausstellen, arbeiten mit Metall, Stein, Holz oder Kunststoff. Viele ihrer Arbeiten sind groß, viele ihrer Arbeiten sind wetterfest. Das Aussengelände der Flottmann-Hallen bieten beides: Größe und Wetter. Ideale Vorraussetzungen also für ein Zusammentreffen von Gelände und Kunst.
"Reich wird man damit nicht!", das war allen Beteiligten schon klar, denn die Kosten für Großskulpturen sind hoch und der Etat für Kunst im öffentlichen Raum ist schmal. Und trotzdem ist er da, der Skulpturenpark Flottmann. Die Frage, ob es der Ruf der Kunsthalle ist oder ob es an der Atmosphäre liegt, in der Künstlerinnen und Künstler ihre künstlerischen Positionen hier zeigen können, lässt sich sicher nicht einfach beantworten. Fest steht aber, dass Kunstschaffende bereit waren und sind, mit Arbeiten aus ihrem Werk zum Skulpturenpark Flottmann beizutragen.
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2004 wurde die erste Ausstellung im Aussengelände von Peter Schwickerath präsentiert und seitdem steht auch sein "Stahlschnitt" als Dauerleihgabe vor den Flottmann-Hallen. Noch im selben Jahr wurde die Skulptur "Zeit des Schweigens" des Bildhauers Heinrich Brockmeier für den angedachten Skulpturenpark aufgestellt.

Andere Arbeiten, wie "Homburger" von Andreas Bee oder "sesto" von Reiner Seliger folgten in loser zeitlicher Reihenfolge.
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Dank der Unterstützung durch die Herner Sparkassenstiftung für Kunst und Kultur, der Herner Stadtwerke, der Herner Kulturinitiative und vor allem durch die Bereitschaft der Künstlerinnen und Künstler nahm das Projekt 2008 Fahrt auf. Über 5.000 Kubikmeter Boden wurden bewegt, Wege und ein Bachlauf wurden angelegt sowie zahlreiche Pflanzen gesetzt, so dass der Skulpturenpark Flottmann im Kulturhauptstadtjahr 2010 der Öffentlichkeit im Juni übergeben werden konnte.
Heute befinden sich 19 Arbeiten auf dem über 10.000 Quadratmeter großen Parkgelände. Sandro Antals 'Gong', William Brauhausers 'Gittertürme' und Herbert Hofers 'Drawing #1' sind ebenso frei zugänglich wie die Zylinder LXVI & LXVII von Diethelm Koch, die 'Kontur' aus Cortenstahl von Ulrich Möckel und die drei 'Bestimmte Formen' von Ekkehard Neumann. 2010 folgte als zweite Arbeit von Peter Schwickerath 'Faltung' und die 'Raum-Form Herne' von Norbert Thomas wurde in direkter Sichtachse zum Eingangsportal der Flottmann-Hallen aufgestellt. Auch 'sesto', 'Stahlschnitt' und 'Zeit des Schweigens' nahmen ihre jetzigen Positionen ein und im Jahr 2012 fand der 'Cubecrack Nr.6' von HD Schrader seinen Platz im Skulpturenpark. Allein der 'Homburger' von Andreas Bee hatte anscheinend zwischen den schattigen Bäumen Wurzeln geschlagen: Er behielt seinen angestammten Platz am südöstlichen Eingang des Parks.
2015 wurde der Skulpturenpark um die Arbeiten 'Eiche Eisen' von Baldwin Romberg, 'Genesis' von Ludwig Dinnendahl und die Skulpturen 'Atlas' und 'Körper' von Bruno Unkhoff erweitert. Einen weiteren Zuwachs - im wörtlichen Sinne - gilt es zu nennen: Das 'Vitaminkreuz', eine Projektidee von Peter Grzan mit 13 Obstbäumen, wurde posthum im Skulpturenpark Flottmann angepflanzt. Im Sommer 2016 wurde die Skulptur 'Hochsitz' von Gerda Schlembach installiert.

Durch die Skulpturensammlung sind die Flottmann-Hallen in das Netzwerk 'RUHR KUNST MUSEEN' aufgenommen worden. Mit dem 'Kunst Sonntag Flottmann' finden jeden 1. Sonntag im Monat kostenlose Führungen zu den Skulpturen und Objekten statt, bei denen die Künstler mit ihren Werken vorgestellt werden.
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In Kooperation mit dem BUND und der VHS werden Sonderführungen 'NATUR UND SKULPTUR' durchgeführt und selbstverständlich können Gruppenführungen für Kindertagesstätten, Schulen und Demenzkranke nach Vereinbarung organisiert werden.
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